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Masters-Lektion: Das Wedge-Spiel unter Druck meistern
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Putten wird oft als „das Spiel im Spiel“ bezeichnet. Es ist die kleinste Bewegung im Golf – aber auch diejenige, die am meisten Frustration auslöst und die größte mentale Stärke erfordert. Ellinor Haag und Patric Sundlöf, Golfstore-Pros im schwedischen Sala Golfklubb, teilen ihre Erfahrungen aus früheren Ausbildungen, dem Collegegolf in den USA und dem internationalem Turniergolf – alles, um dir dabei zu helfen, mehr Putts zu lochen und zu verstehen, was einen guten Putter wirklich von einem weniger guten unterscheidet.
Höre dir das gesamte Interview mit Ellinor und Patric im The Golfstore Podcast an.
Wenn wir die besten Putter der Welt beobachten, konzentrieren wir uns leicht nur auf das Endergebnis – den Ball im Loch. Doch hinter gutem Putten steckt oft eine klare Struktur. Laut Ellinor Haag geht es darum, eine konstante Routine zu haben und die Entscheidung zu treffen, bevor man an den Ball tritt. Die besten Spieler machen vor jedem Putt dasselbe und zögern nicht, sobald sie über dem Ball stehen.
Technisch gesehen gibt es zwei entscheidende Faktoren für gutes Putten: den Ball auf der richtigen Linie zu starten und Kontrolle über Länge und Geschwindigkeit zu haben. Wenn du Startlinie und Tempo kontrollierst, legst du die Grundlage für konstant gutes Putten über einen längeren Zeitraum.
Viele Hobbygolferinnen und -golfer glauben, dass verschobene Putts auf technische Fehler oder vorübergehende Zuckungen in den Händen zurückzuführen sind – sogenannte Yips. Die Realität sieht oft anders aus. Patric Sundlöf verweist auf Forschungen aus der Doktorarbeit von Putt-Experte Jon Karlsson, die zeigen, dass ganze 66 Prozent des Puttens vom Lesen des Grüns abhängen. Das bedeutet, dass zwei Drittel deines Ergebnisses entschieden werden, bevor du überhaupt den Schläger zurücknimmst. Wenn du falsch zielst, spielt es keine Rolle, wie perfekt dein Stroke ist.
Um besser im Lesen der Grüns zu werden, brauchst du kontinuierliches und ehrliches Feedback. Patric und Ellinor empfehlen Trainingshilfen wie einen „Putting Tutor“. Das Hilfsmittel zeigt direkt, ob der Ball tatsächlich dort startet, wo du hinzielst, wodurch es leichter wird, Zielfehler von technischen Fehlern zu unterscheiden. Wenn du eine klare Methode für das Lesen der Grüns entwickelst, gewinnst du mehr Sicherheit und kannst deiner Linie vertrauen.
Ein weiterer wichtiger Faktor für gutes Putten ist das richtige Equipment. Einen Putter einfach von der Stange zu kaufen, funktioniert langfristig selten. Patric erklärt, wie dein Körperbau und deine Ansprechposition beeinflussen, welche Art von Putter du brauchst. Er selbst spielt einen extrem kurzen Putter mit 30,5 Inch, da er sehr weit nach vorne geneigt steht und seine Schultern nahezu parallel zum Boden ausgerichtet sind. Dadurch entsteht eine sehr gerade Pendelbewegung, die besonders gut zu einem sogenannten „face-balanced“ Putter passt. Ein Spieler, der aufrechter steht, bewegt den Putter eher in einem Bogen um die Wirbelsäule, was einen Putter mit mehr Toe Hang erfordert, damit sich die Schlagfläche natürlich öffnen und schließen kann.
Durch ein Putter Fitting mit deinem Pro findest du die richtige Länge und Balance, sodass du entspannen und die Schultern die Arbeit machen lassen kannst.
Viel Erfolg!

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