Die Kamera deines Smartphones kann ein großartiges Hilfsmittel für dein Golftraining sein – aber nur, wenn du sie richtig einsetzt.
– Wo du die Kamera beim Training platzierst, ist sehr wichtig. Trainierst du deine Schwungtechnik und positionierst die Kamera falsch, kann eine korrekte Bewegung falsch aussehen – und umgekehrt, erklärt Lee Chapman, Golfstore-Pro im Winterswijk G&CC.
Trainierst du deine Schwungtechnik und positionierst die Kamera falsch, kann eine korrekte Bewegung falsch aussehen – und umgekehrt
Das Wichtigste beim Einsatz einer Kamera im Golftraining ist, dass du sie jedes Mal am gleichen Ort platzierst. Werden deine Videos aus unterschiedlichen Winkeln aufgenommen, sind sie schwer miteinander zu vergleichen.
– Was ich immer mache, ist, die Smartphone-Kamera auf Höhe meiner Hände zu platzieren und auf die Hände auszurichten. Das ist mein Referenzpunkt – egal, ob ich down the line oder face on filme, also von vorne in Richtung meines Gesichts. So stelle ich sicher, dass ich jedes Mal aus derselben Höhe und mit demselben Winkel filme. Das ist außerdem die neutralste Position zum Filmen und die am leichtesten auszuwertende.
Kameraposition 1: Down the line
Platziere die Kamera so, dass du zwischen Kamera und dem gedachten Ziel stehst, auf das du ausgerichtet bist. Die Kamera sollte auf Höhe deiner Hände stehen, wobei die Hände auf derselben Linie wie das Ziel liegen. Dies ist einer der besten und gebräuchlichsten Winkel zum Filmen. Aus dieser Perspektive kannst du unter anderem deine Ausrichtung, Balance, ob das Schlägerblatt offen oder geschlossen ist, sowie die verschiedenen Positionen des Schlägers in Bezug auf die Schwungebene analysieren.
Kameraposition 2: Face on
Platziere die Kamera so, dass du dein Gesicht sehen kannst, wenn du über dem Ball stehst. Die Kamera sollte sich auf Höhe deiner Hände befinden. Aus dieser Perspektive kannst du unter anderem die Ballposition, den Griff, die Balance und die seitliche Bewegung analysieren.
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